Warum ist die Früherkennung so wichtig?

Häufigste Krebsart der Frau

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Bei rund 60.000 Frauen wird jedes Jahr die Diagnose Brustkrebs neu gestellt.

Die meisten Patientinnen erkranken nach den Wechseljahren, das heißt zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr. Brustkrebs kann jedoch auch jüngere Frauen betreffen. 30 Prozent der Neuerkrankungen von Brustkrebs treten zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf.

Die Überlebensaussichten für an Brustkrebs Erkrankte verbessern sich ständig. Durch die frühzeitige Entdeckung der Krankheit und durch viele neue Therapiemethoden können immer mehr betroffene Frauen dauerhaft geheilt werden.

Eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Brustkrebs spielt die Früherkennung. Zwar schützt sie nicht vor der Entstehung von Brustkrebs, jedoch hat man durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen die Möglichkeit, Brustkrebs schon in einem frühen Stadium zu erkennen.

Je früher ein bösartiger Tumor entdeckt wird, desto besser und schonender kann er behandelt werden. In den meisten Fällen kann ein frühzeitig entdeckter Brustkrebs auch vollständig geheilt werden. Frauen, bei denen der Tumor in einem Frühstadium entdeckt worden ist, haben eine 98-prozentige Überlebensrate von mehr als fünf Jahren nach der Operation.